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Säugetiere: Eisbären und Bären - Übersicht
21.01.2007 von polarworld

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Der Eisbär ist eine faszinierende Mischung aus Kraft und Kuscheligkeit. Der König der Arktis. Das Ewige Eis als Wohnzimmer.

Aber das größte Landraubtier ist gefährlich und gefährdet gleichermaßen. Kein anderes Raubtier auf der Erde - keine Piranhas, keine Löwen, Wölfe, Grizzlybären, Schwertwale oder selbst der Weiße Hai - sind auch nur im Ansatz so gefährlich wie der Eisbär. Der Eisbär ist das einzige Raubtier, das sofort und ohne vorherige Rituale angreift. Für den Eisbär gibt es nur zwei Lebewesen: andere Eisbären und Futter, denn nur selten kommt in der einsamen und eisigen Arktis etwas vorbei.

EISBÄRENMUTTER MIT JUNGTIER FRANZ-JOSEF-LAND
Eine Eisbärenmutter mit Jungier kreuzt unseren Weg auf dem nördlichen Franz-Josef-Archipel (2000), Foto: Sven Vöge

Der Eisbär ist hervorragend an seinen extremen Lebensraum angepasst. Schneestürme, Eis, Minusgrade und lange Fastenzeiten – er ist ein unglaubliches Energiesparpaket der Natur - und nun mehr denn je gefährdet durch das Wegschmelzen seines Zuhauses.

Mittlerweile überleben nur noch 50% der Eisbärenbabys die ersten zwei Jahre, zu geschwächt sind auch schon ihre Mütter (1).

Eisbären sind so gut wärmegedämmt, dass sie von innen einen Hitzschlag bekommen, wenn sie zu lange rennen würden (2).

/Text in Bearbeitung

Quellenangabe:

(1) Matthias Breiter, deutscher Biologe in Churchill, Kanada
(2) Dennis Mense, Biologe und Expeditionsleiter für Polarexpeditionen, Vancouver Island, Kanada


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