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Live Earth
03.07.2007 von polarworld

Nachrichten - Musik


Live Earth

1 Tag – 150 Künstler – 9 Städte – 7 Kontinente – 1 Ziel!
Am 07.07.2007 fand das größte Musikspektakel aller Zeiten - Live Earth:
Ein Musikmarathon in allen sieben Kontinenten der Erde . Über 24 Stunden lang sind Rock-und Popstars aufgetreten – auch in der Antarktis!

Zu den 150 Künstlern gehörten Bon Jovi, Genesis, Metallica, The Police, Madonna, Red Hot Chili Peppers, Pussycat Dolls, Missy Higgins, Eskimo Joe, Alicia Keyes, Kelly Clarkson, UB40, Melissa Etheridge, Snow Patrol, Linkin Park, Duran Duran, Pussycat Dolls, Foo Fighters, Rihanna, Black Eyed Peas, Beastie Boys und Jennifer Lopez sowie aus Deutschland Silbermond und Juli.

LIVE EARTH

Live zum Konzert!

Die Idee

Die weltumspannende Konzertreihe wurde ins Leben gerufen vom ehemaligen US-Vizepräsidenten und Umweltaktivisten Al Gore, um das Umweltbewusstsein aller Menschen wachzurütteln und endlich auf den drohenden Klimawandel zu reagieren.

AL GORE

Samstag, der 07.07.2007

Was für ein Tag! Während in einigen Regionen der Erde immer noch Unbelehrbare Bomben schmeißen feierten über 2 Milliarden Menschen auf der ganzen Welt einen tollen Tag mit Musik und für den Start in eine umweltbewusste Zeit.

Der Konzertmarathon begann in Sydney mit einem feurigen Tanz der australischen Ureinwohner. Mit Didgeroos und Eukalyptuswedel starteten die Aborigines das größte Spektakel der Geschichte. Überhaupt unterhielt Sydney mit sehr guter bodenständiger Rockmusik – Ghostwriters, Eskimo Joe, Missy Higgins, John Butler Trio und vielen anderen.

Al Gores Ansprache kam zur Eröffnung als Hologramm und passte zum modernen Stil von Tokio mit wilden und sexy Hip-Hop. In der alten Kaiserstadt Kyoto, wo 1997 auch das nach der Stadt benannte Klimaschutzprotokoll unterzeichnet wurde, fand das zweite japanische Konzert statt und Chinas Shanghai gefiel ebenso wie die deutschen Beiträge in Hamburg. Mit den Erlösen aus dem Konzert in Hamburg werden Baumpflanzungen auf der südlichen Hemisphäre finanziert. Johannisburg faszinierte mit heimischer traditioneller Musik am Fuße der „Wiege der Menschheit“ und Rio de Janeiro feierte am weißen Sandstrand der Copacabana.

Auf der britischen Antarktisstation Rothera-Station wurde das Antarktis-„Konzert“ von Live Earth aufgezeichnet. Leider konnte die geplante Version eines „Live“-Auftrittes nicht organisiert werden – in der Antarktis herrschte tiefster Winter und machte das Einfliegen eines Stars unplanbar. Die British Antarctic Survey (BAS) hatte im kleinen Rahmen die Hausband „Nunatak“ aufgezeichnet – beachtlich schnittig.

Die Band besteht aus 5 ohnehin anwesenden Forschungsmitgliedern – sie haben den Rest der 22-Mann starken Station umgeben von Kehlstreifenpinguine und Eisschollen kräftig eingeheizt.

Madonna, züchtig und elegant mit Kinderchor und dem offiziellen Live-Earth-Song „Hey You“ schloss einen großartigen Abend im neuen Wembley-Stadion ab. „Hey You“ ist die ersten eine Million Downloads in der ersten Woche kostenlos, danach verspricht ein Hauptsponsor 25 US-Cents pro Download zu spenden.

2.Million Besucher auf den Konzerten, darunter alleine 1 Million Menschen an der Copacabana, und weltweit weit über 2 Milliarden Menschen an den Fernsehschirmen. Darunter zählen auch die tausende von Nebenveranstaltungen in über 100 Ländern wie Konzerte bis hin zum Public Viewing. Dafür stellte der Veranstalter 24 Stunden lang ein weltweit verbreitetes und werbefreies TV-Signal zur Verfügung. Es hat sich gelohnt. Die 24 stunden sind um, das Bier ist alle und wir gehen jetzt schlafen…

Unsere Aufgabe:
Wir können die Welt nicht von heute auf morgen ändern, aber wir können anfangen, sie zu verbessern. Unstrittig ist: der Planet Erde ist unsere Heimat – egal, welche Sprache wir sprechen, welche Herkunft oder Tradition wir haben. Einen Ersatz-Planeten im Koffer gibtb es nicht.

Auch Polarworld setzt sich für die Stärkung des Umweltbewusstseins ein:
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Veranstaltungsorte

Ozeanien:
Aussie Stadium in Sydney (Australien) – Start um 5.00 Uhr
Asien:
Makuhari Messe in Chiba, Tokio, und Toji-Tempel in Kyoto (Japan) – Start um 8.00 Uhr
Treppen des Oriental Pearl Towers in Shanghai (Volksrepublik China), 11.00 Uhr
Antarktika:
Rothera-Station, britische Forschungsstation auf der Adelaide-Insel (Antarktische Halbinsel), Aufzeichnung
Europa:
AOL Arena in Hamburg (Deutschland), 14.00 Uhr
New Wembley Stadium in London (England), 15.30 Uhr
Afrika:
die Cradle of Humankind (Wiege der Menschheit) bei Johannesburg (Südafrika), 15.00 Uhr
Nordamerika:
Giants Stadium in East Rutherford (New Jersey, USA), 17.00 Uhr
Südamerika:
Strand der Copacabana in Rio de Janeiro (Brasilien), 21.00 Uhr

Teilnehmende Künstler

Sydney (Australien):

Blue King Brown
John Butler Trio
Toni Collette & the Finish
Crowded House
Eskimo Joe
Ghostwriters
Missy Higgins
Jack Johnson
Paul Kelly
Sneaky Sound System
Wolfmother

Chiba, Tokio, und Toji-Tempel in Kyoto (Japan):

AI
Abingdon Boys School
Ayaka
Cocco
Linkin Park
Kumi Koda
Ai Otsuka
Rihanna
RIZE
Genki Rockets
Xzibit

Michael Nyman
Bonnie Pink
Rip Slyme
UA
Yellow Magic Orchestra

Shanghai (Volksrepublik China):

12 Girls Band
Sarah Brightman
Eason Chan
Evonne Hsu
Huang Xiao Ming
Winnie Shin
Soler
Anthony Wong
Joey Yung

Rothera-Station (Antarktika):

Nunatak

Hamburg (Deutschland):

Roger Cicero
Chris Cornell
Jan Delay
Samy Deluxe
Stefan Gwildis
Enrique Iglesias
Juli
Lotto King Karl
Maná
Mando Diao
Maria Mena
MIA.
Katie Melua
Michael Mittermeier
Reamonn
Revolverheld
Sasha
Shakira
Silbermond
Snoop Dogg

London (England):

Beastie Boys
Black Eyed Peas
Bloc Party
James Blunt
Duran Duran
Foo Fighters
Genesis
David Gray
Kasabian
Keane
Ray LaMontagne
John Legend
Madonna
Metallica
Terra Naomi
Paolo Nutini
Pussycat Dolls
Corinne Bailey Rae
Razorlight
Red Hot Chili Peppers

Damien Rice
Snow Patrol
Spinal Tap

Johannesburg (Südafrika):

Danny K
Angelique Kidjo
Baaba Maal
Vusi Mahlasela
The Parlotones
Joss Stone
The Soweto Gospel Choir
UB40
Zola

New Jersey (USA):

AFI
Akon
Bon Jovi
Kelly Clarkson
Sheryl Crow
Melissa Etheridge
Fall Out Boy
Faith Hill & Tim McGraw
Alicia Keys
Ludacris
Dave Matthews Band
John Mayer
The Police
Rihanna
Taking Back Sunday
The Smashing Pumpkins
KT Tunstall
Keith Urban
Roger Waters
Kanye West

Rio de Janeiro (Brasilien):

Gilberto Gil
Good Charlotte
Seu Jorge
Lenny Kravitz
Jennifer Lopez
Marcelo D2
Alanis Morissette
O Rappa
Ivete Sangalo
Pharrell Williams
Xuxa

Webhinweise

Live Earth Homepage

Hamburg-Tickets bei eventim


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