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Entdecker: Constantine John Phipps, 1744 - 1792 (England)
05.07.2007 von polarworld

Constantine John Phipps


Entdecker – Arktis
Geboren – 19. Mai 1744
Gestorben – 10.Oktober 1792 in Lüttich
Herkunft – England, Irland
Beruf – Entdecker
Erfolge

CAPTAIN PHIPPS
Kapitän Constantine John Phipps,
in Öl von Ozias Humphry (um 1779)
aus: National Maritime Museum, London, Greenwich Hospital Collection
(gemeinfrei)

Sein Leben

Constantine John Phipps begann im berühmten Eton College zusammen mit Sir Joseph Banks, der später als anerkannter Naturforscher James Cook auf seiner Weltumsegelung begleitete. Doch Phipps entschied sich, dass College frühzeitig zu verlassen und lieber mit seinem Onkel A. J. Hervey zur See zu fahren. Mit 21 Jahren war er bereits Fregattenkapitän (1765) und reiste ein Jahr später mit Banks als Naturforscher zusammen mit dem Schiff „HMS Niger“ nach Neufundland.

1784 wurde Phipps in den Rang des britischen Hochadels (Peers) erhoben und führte den Titel 2nd Baron Mulgrave. Er verließ den öffentlichen Dienst 1791. Bereits ein Jahr später starb er am 10. Oktober 1792 in Lüttich.

Seine Expeditionen

Constantine John Phipps versuchte 1773 den nördlichen Packeisgürtel zu durchstoßen, um dann über den Nordpol nach Asien zugelangen. Seine beiden Schiffe, die „Racehorse“ und „Carcass“, drangen weit in die Eismassen vor, mussten aber hinter Spitzbergen an den Seven Islands durch die immer dichter werdenden Eismassen stoppen und schließlich heimkehren (80° 48’ N). Obwohl die Expedition das eigentlich hochgesteckte Ziel fast kläglich verfehlt hat, wird die Expedition aus wissenschaftlicher Sicht durch viele naturwissenschaftliche Studien ein Erfolg.

Bei dieser Expedition wurde erstmals ein Verfahren angewandt, durch Destillation das salzige Meerwasser trinkbar zu machen.

Erwähnenswert ist da noch die Teilnahme eines jungen Burschen von 15 Jahren, der später als der größte Admiral seines Landes und gefeierter Seeheld in die Weltgeschichte eingehen soll: Horatio Nelson!

Seine Werke

In den Studien “A Voyage towards the North Pole undertaken 1773“, erschien 1774, werden zum ersten mal von Europäern u.a. Eisbären und Elfenbeinmöwen beschrieben.

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